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Honigsüß und so gesund...
P.C. Bauke: "Das mache ich schon, seit es die Bioland-Richtlinien für ökologische Imkerei gibt, also seit 1993" Honig kennt jeder als süßen und leckeren Brotaufstrich. Was macht ihn außerdem zu einem besonders wertvollen Lebensmittel? P.C. Bauke: "Honig ist durch seine Inhaltsstoffe ein wirklich alternatives und natürliches Süßmittel. Er wird vom Organismus anders verarbeitet als weißer Industriezucker und birgt ein längeres Energiereservoir durch eine andere, natürliche Zuckerzusammensetzung. Honig enthält Fermente und Enzyme zur guten Verdauung, viele Mineralstoffe, Inhibine und den Nerventransmitter Acetylcholin, was sich besonders regulierend auf die Herztätigkeit auswirkt. Honig regt die Lebertätigkeit an und somit die Entgiftung. Er enthält entzündungshemmende Stoffe. Honig fördert die Wundheilung, besonders bei Brandwunden und unterstützt und harmonisiert das Immunsystem des Körpers.
Welche besonderen Arbeitsweisen zeichnen deine ökologische Imkerei aus? P.C. Bauke: "Im Unterschied zur konventionellen Imkerei behandeln wir die Bienen nicht mit Medikamenten, die chemische Rückstände im Bienenvolk hinterlassen. Wir verwenden zur Gesunderhaltung der Bienen hoch verdünnte organische Säuren. Da sich Rückstände vorwiegend im Bienenwachs anreichern, dürfen wir kein Fremdwachs kaufen. Unsere Bienen bauen sehr viel frisches Wachs und alte Waben werden aus dem Kreislauf ausgeschlossen (garantiert höhere Rückstandsfreiheit auch von Umweltschadstoffen). Unsere Bienenkästen sind nicht aus Styropor oder Kunststoff, sondern aus heimischen Hölzern, die mit Bienenwachs oder einer Naturfarbe gestrichen sind." Honig ist nicht gleich Honig. Wenn wir deine verschiedenen Honigsorten vergleichen, sind wir begeistert von den unterschiedlichen Geschmacksnuancen und Konsistenzen. Wie viele Sorten Honig erntest und verarbeitest du? P.C. Bauke: "Zwischen 5 und 12 Sorten, je nach Klimaverlauf. Manchmal überschneiden sich Blühtermine und dann kann ich eine Sorte nicht ernten. Manchmal erfrieren Blütenansätze (Knospen) durch späte Nachtfröste. Wald und Tanne honigen nicht in jedem Jahr. Du hast uns gerade wieder neuen Honig gebracht. Wie war deine Ernte in diesem Jahr? P.C. Bauke:"Obwohl das Jahr zunächst vielversprechend begann hat mir das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Gerade zur Zeit der Rapsblüte wurde es so kalt, das die Bienen kaum fliegen konnten. Die große Hitze danach war ebenfalls schlecht für die Bienen. Leider waren die Erntemengen gerade bei Raps- und Waldhonig nicht so gut. Ich habe auch den Eindruck, dass die Zeit der Tracht auf einen immer kleineren Zeitraum fällt. Das ist dann ein enormer Arbeitsdruck, der bewältigt werden muss." Wir lieben deinen Honig als Süßmittel für Salatsaucen, als Brotaufstrich, in Quark und Joghurt und in der kühlen Jahreszeit natürlich auch im Tee. Wie bewahrt man ihn eigentlich am besten auf? P.C. Bauke: "Honig ist ein Lebensmittel, das sich bei richtiger Lagerung sehr lange hält. Kühl und dunkel sind dabei wichtige Kriterien, da sowohl unter Licht als auch Wärme wertvolle Inhaltsstoffe angegriffen werden. Vielen Dank, Petra Christine, für deine interessanten Informationen. Tun Sie gerade nun zum Beginn der kalten Jahreszeit Ihrer Gesundheit etwas Gutes und entdecken Sie Ihren persönlichen Lieblingshonig. Ihr Geschmack entscheidet. Ist es der milde, zartblumige Akazienhonig, der herzhaft-aromatische Lindenhonig, der bei Kindern so beliebte milde Rapshonig oder der malzig-würzige Waldhonig? Diese Honige überzeugen durch Ihre Reinheit der individuellen Sorten. Finden Sie die genauen Beschreibungen, die regionalen Erntestandorte und Bestellmöglichkeiten in unserem Onlineshop. "Bleiben Sie gesund" wünscht Ihr HOFLIEFERANT
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