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Markus Marquardt zu Besuch bei Claus-Peter Münch

Mit dem Rad zum Partnerhof – der Obsthof Münch

Für 7 Uhr morgens steht die Sonne schon erstaunlich hoch. Leichter Wind aus Ost und noch angenehme 13 Grad. Das sind ideale Bedingungen, um hier vom Hoflieferanten in Allermöhe zu unserem Partner, dem Obsthof Münch im Alten Land, aufzubrechen. Natürlich mit dem Rad.

Aus den Vier- und Marschlanden Richtung Innenstadt durchquere ich Wilhelmsburg und den Harburger Hafen. Direkt hinter Moorburg erblicke ich vom Deich die erste Apfel-Plantage. So früh hatte ich damit nicht gerechnet, aber das Alte Land ist nun mal das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas. Schön, dass wir Hamburger an diesem tollen Obst so dicht dran sind.

Nach gut 60 Kilometern erreiche ich mein Ziel. Claus-Peter Münch erwartet mich bereits und gemeinsam radeln wir durch die sattgrünen Baumreihen der verschiedenen Apfelsorten. Trotz des Rekordwetters im Mai ist Trockenheit noch kein Thema, im Gegenteil, Bäume und Früchte sind gesund und der Krankheitsdruck durch Schorf sehr gering.

Vergangene Woche hat der HOFLIEFERANT die letzten regionalen Bio-Äpfel ausgeliefert und deshalb zielt meine erste Frage natürlich auf die nächste Ernte 2018. „Zur Zeit sieht es sehr gut aus. Die Bäume sind aufgrund der schlechten Vorjahresernte ausgeruht, die Blüte war dank fehlendem Nachtfrost, fleißigen Bienenvölkern und den wilden Mauerbienen sehr erfolgreich und der Fruchtansatz ist vielversprechend“, so Claus-Peter Münch. Wenn Hagel und sonstige Unwetter ausbleiben und der Sommer seinem Namen gerecht wird, erwartet uns eine frühe, reiche Ernte mit sehr guten Qualitäten. Ab Mitte August können wir mit den ersten Frühsorten rechnen.

Inmitten des ca. 100 Hektar großen Betriebes erwartet uns an einem kleinen Speichersee Marco Bartels, Vertriebsleiter und Schwiegersohn von Claus-Peter Münch. Im Schatten der Bäume hat er auf einer Decke ein 2. Frühstück für uns vorbereitet. Für mich genau richtig nach der Radtour. Arbeit oder Urlaub? Diese Frage stelle ich mir heute mehrfach.

Ausgiebig diskutieren wir über die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Obsthof Münch und dem Hoflieferanten. Rückblickend haben wir unsere Kunden immerhin gut 4 Wochen länger mit regionalen Bio-Äpfeln versorgen können als Münch’s übrige Kunden. Vorausschauend planen und reden wir über alte und neue Sorten, Birnen, Zwetschen und die erste neue Ernte 2018 im August. Die vertraute und freundschaftliche Atmosphäre unterscheidet unsere Runde von üblichen Vermarktungsgesprächen. Das ist für mich etwas ganz Besonderes.

So mache ich mich nach gut 2 Stunden auf den Rückweg. Den Kopf voller Bilder und Ideen vergehen die Kilometer wie im Flug. In Neuenfelde nehme ich die Fähre nach Blankenese für eine andere Stecke. Um 17 Uhr treffe ich wieder beim Hoflieferanten ein. Feierabend! Arbeit oder Urlaub?

Bericht: Markus Marquardt

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