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Martin Grunert, Vorstandsmitglied des Ökomarkt e. V.

Wir spenden 5.000€ an den Ökomarkt e. V.

Der Ökomarkt e. V. hat eine Mission. Das Team engagierter Gärtner, Ökotrophologen, Umweltwissenschaftler und Agraringenieure bündelt all seine Expertise, um die ökologische Landwirtschaft zu fördern und als zukunftsfähige Produktionsform zu stärken. Dies ist umso wichtiger in einer Zeit global schwindender Ressourcen.

Grund genug, diese wichtige Arbeit in Form einer Spende zu unterstützen. Im Zuge der Mehrwertsteuersenkung spenden wir an besonders wichtige Projekte oder Institutionen. Nach dem Projekt Saat:gut unterstützen wir nun den Ökomarkt e. V. mit 5.000€.

Das Besondere: Erwirtschaftet der Ökomarkt e.V. 50% seiner laufenden Projektkosten selbst, wird dieser Betrag durch das Bundesministerium für Landwirtschaft verdoppelt. Gerade in 2020, durch das coronabedingte Wegfallen von Teilnehmergebühren, ist diese Spende also besonders wichtig.

Bereits seit 1986 arbeitet der Ökomarkt e. V. auf den verschiedensten Ebenen:

  • Verbraucherberatung zu allen Fragen rund um das Thema Ökologische Landwirtschaft und deren Produkte
  • Tipps für eine gesunde Ernährung 
  • Informationen zu Bezugsquellen
  • Ökologische Bildung mit Kindern und Erwachsenen in Form von Seminaren, Workshops und Exkursionen

Die pädagogische Arbeit mit Schulen und Berufsbildungszentren hat im Laufe der letzten 10 Jahre erheblich an Bedeutung gewonnen.

Im Folgenden beschreibt Martin Grunert, Vorstandsmitglied des Ökomarkt e. V., die Arbeit des Vereins.

Interview mit Martin Grunert

Was ist der Ökomarkt Verein?

"Der Ökomarkt Verein betreibt Umweltbildung zu Themen des ökologischen Landbaus. Das heißt, wir informieren Verbraucher, wie ökologische Landwirtshaft, Verarbeitung und Vermarktung funktionieren. Wir sind regional aktiv hier in Hamburg, aber auch überregional mit unseren EU Projekten. Wir agieren an der Schnittstelle zwischen Betrieben und Verbrauchern, machen aber vor Allem Verbraucheraufklärung."

Was macht euch besonders?

Auf der Hühnerweide des Guts Wulksfelde

"Sowas wie den Ökomarkt Verein gibt es derzeit nur einmal. Wir erhalten keine institutionelle Förderung, sondern arbeiten in Projekten. Ein Projekt, über das ich besonders informieren möchte, ist das Pädagogisch-Landwirtschaftliche Projekt. Bei diesem Projekt haben wir 14 biozertifizierte Höfe vernetzt, um Schulklassen und Kindergartengruppen zu ermöglichen, diese vor Ort kennenzulernen und zu lernen, wie professionelle Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung funktionieren. Das heißt, die Kinder kommen auf die Höfe und haben die Möglichkeit, den gesamten Betrieb über alle Sinne zu erleben und alters- und zielgruppengerecht Informationen zu erhalten.

Wir helfen auch bei der Vorbereitung. Wir führen Lehrer- und Erzieherfortbildungen durch, um Pädagogen unser Projekt nahezubringen und den Besuch auf einem der Höfe möglichst gut vor- und nachbereiten zu können. So wollen wir sicherstellen, dass das Thema auch mit der entsprechenden Tiefe bearbeitet werden kann und es nicht nur ein Ausflug ist, sondern ein echter Wissenstransfer stattfindet."

Was ist euer Ziel?

"In der ersten Zeit war es so, dass viele Menschen noch nicht wussten, was biologische Landwirtschaft überhaupt ist, und es gibt immer noch viele Leute, die den Begriff zwar schon mal gehört haben, aber was das genau ist, wissen Viele gar nicht. Da gibt es noch viele Wissenslücken! Unser Wunsch ist es, dass sich mehr Menschen für biologische Lebensmittel entscheiden und sich dieser Bereich noch stärker entwickelt. Das muss ja nicht zu 100% sein, sondern so, wie es individuell passt.

Wir haben in Deutschland aktuell nur ungefähr 10% biologisch bewirtschaftete Landwirtschaft. Das ist noch sehr wenig. Damit das mehr werden kann, braucht es zunächst nicht mehr Bio-Betriebe, sondern erst einmal mehr Kunden, die diese Ware nachfragen. Denn Betriebe können nur auf ökologische Landwirtschaft umstellen - was ein großer Aufwand für einen Betrieb ist - wenn es auch eine Vermarktungssituation gibt, die eine Perspektive für eine Umstellung bietet. Unser Ziel ist es, Interesse für biologische Lebensmittel zu wecken. Das Thema Nachhaltigkeit ist uns ebenfalls ein großes Anliegen.

Martin Grunert zeigt junge Salatpflanzen

Bei ökologischer Landwirtschaft geht es eben nicht nur darum, sich selbst gesund zu ernähren, sondern es ist viel weitreichender: Boden, Wasser und Luft zu schützen ist für uns als Ökomarkt besonders wichtig, um diesen Planeten auch in Zukunft lebenswert zu erhalten. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, beispielsweise mit dem eigenen Ernährungsverhalten und dazu passendem Einkauf."

Habt ihr schon Pläne mit unserer Spende?

"Bei uns geht es weniger um materielle Dinge. Wir sind ja zu Gast auf diesen 14 Höfen. Die Betriebsleiter stellen uns ihren Hof zur Verfügung, damit wir diese pädagogische Arbeit durchführen können, und um das zu tun, brauchen wir Mitarbeiter, die das auch umsetzen können. Da wir keine institutionelle Förderung erhalten, sind wir von Spenden, privater Unterstützung und spezieller Projektförderung abhängig. Ein wichtiger Anteil sind natürlich auch die Teilnehmerbeiträge, und die sind dieses Jahr coronabedingt so gut wie komplett weggefallen, sind aber unverzichtbare Voraussetzung dafür, ein gewisses Grundbudget zur Verfügung zu haben, um zusammen mit den Fördermöglichkeiten, die wir immer wieder neu suchen müssen, weiter bestehen zu können.

Mit eurer Spende wird das Überleben und die Existenz dieses ganzen Projekts mitbewegt. Darüber freuen wir uns sehr!"

Zur Seite des Ökomarkt e. V.

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